Eigene Anstrengung oder Gottes Wort und die Frage: "Wie kann ich im Glauben mehr wachsen".

Veröffentlicht am 3. Mai 2024 um 20:58

Eigene Anstrengung oder Gottes Wort und die Frage: "Wie kann ich im Glauben mehr wachsen".


"Mein Glaube ist schwach und ich bin müde geworden im Laufe der Jahre"

Es gibt Gläubige, die sich irgendwann einmal bekehrt haben und dann in Religion übergegangen sind. Sie verrichten alle Dienste und gehen auch am Sonntag in die Kirche, aber irgendetwas stimmt da nicht, sagen sie. Kann es das sein? Ist das alles wahr? Warum verändert sich nichts, warum wachse ich nicht im Glauben? Warum bleibt alles so, wie es ist? Was kann ich tun? Keiner hat Antwort auf diese Frage, es muss normal sein, denn keiner weiß, warum das so ist. Wird der Baum denn nicht wachsen, wachse ich nicht mit zunehmendem Dienst über die Jahre? Ja schon, man kennt Gottes Wort sehr gut und weiß vieles auswendig, hat vielleicht auch Kurse besucht und an Konferenzen teilgenommen. Ja, aber wo ist die Glückseligkeit? Warum habe ich das nicht? 

 

Die Antwort

Der Gläubige handelte seit Jahren aus eigener Anstrengung und nach eigenem Willen, wegem kontrollierten Kirchenzwang und weil die Kirche sich gegenseitig "überwachte" und der Kirchenzwang der eigene Wille geworden war. Es war eine Religion geworden. Das kommt mitunter von Kirchen- und anerzogener Sonntagspflicht, man kennt nichts anderes. Niemand spricht darüber. Die Epheser hatten die Anfangsliebe verloren. Der Glaube war zu einer lästigen Pflicht und zur Religion geworden. Im Laufe der Jahre fallen Christen vom Glauben ab, sie wachsen nicht und die Dienste sind ihnen zu viel geworden. Dann sind sie enttäuscht und gehen von Jesus weg und lassen den Glauben liegen. Das Problem ist, dass sie nicht gelernt haben, auf Gott zu hören. Es muss aber nicht sein, nur weil man einmal die Gemeinde weglässt als Kirche, dass man vom Glauben abgefallen ist. Manche sind dergestalt versorgt, dass sie dadurch eingeschlafen sind. Sie haben so viel von dem Luxus der Welt bekommen, dass es beinahe zu viel geworden ist. Das kommt im Laufe der Jahre mitunter. Dabei sehen sie nicht mehr, wovor Jesus sie im Glauben bewahrte, man schaue sich nur die Welt an. Und das Gericht ergeht über die Welt, denn die Welt wird immer boshafter, verhasst und einander hassend und haben keine Lösung.

Was die Werke des Gläubigen angeht:

 

Entscheidungen hinterfragen und Jesus fragen

Man darf jede Entscheidung, die man im Glauben trifft hinterfragen und Jesus fragen. Man muss nicht Entscheidungen selbst treffen, was den Alltag angeht. Ich frage nach Möglichkeit in jeder Sache den Herrn. Egal, was es ist. Ich tue das im Geiste, indem ich frage, bevor ich etwas tue. Das macht man nicht immer und kann das auch nicht, grundsätzlich ist es aber so. Es erfordert ein wenig Übung. Ich weiß gar nicht, wie die Menschen das auf der Welt ohne Gott machen. Das ist mir völlig schleierhaft, wie man so leben kann. 

 

Jeder geistlich wiedergeborene Christ hat den Geist Gottes. Mit dem Evangelium und dem Wort Gottes und den Verheißungen, das wertvollste Geschenk, was ein Mensch zu Lebzeiten jemals bekommen kann: Der Geist der Wahrheit. Auf ihn muss man lernen zu hören. Es gibt auch falsche Eingebungen von dem Widersacher, aber der Geist der Wahrheit leitet uns in die Wahrheit und korrigiert falsche Wege. Dazu muss man Gott immer fragen in Gedanken auch. 

 

Johannes 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Johannes 14,17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Johannes 15,26 Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis geben;

Johannes 16,7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.

Johannes 16,13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

 

Wie komme ich als Gläubiger zurück in den Glauben,
wenn ich über die Jahre etwas "müde" geworden bin?
Wie gesagt: 

 

1. Lernen auf Gottes Geist zu hören und differenzieren lernen

2. Frühes Aufstehen. Der Gläubige sollte bis 07.00 Uhr aufgestanden sein, eigentlich aber wäre es besser, schon um 05.30 Uhr aufzustehen. Dann ein wenig lesen und aber auch beten und bitten, einfach mit Gott sprechen. Am Morgen hat man viel Weisheit von Gott. Wenn ich später aufgestanden bin, dann war der Tag, was Weisheit anbetrifft, beinahe nicht mehr zu retten. Ich musste mich dann immer über Stunden dorthin zurückarbeiten, wenn ich es tun würde. 

3. Das Wort Gottes ist ein Motor, wenn ich es einmal weltlich ausdrücken darf. Der Motor hat eine Zündkerze und das ist die Arbeit mit Gottes Wort. Der Gläubige sollte sich vorbereitend über 2 Tage ohne Unterlass mit Gottes Wort beschäftigen und dann mit Bezug im Alltag, den Tag aufschlüsseln zum Beispiel durch Beten, erkennen, was draußen alles so falsch ist und so weiter. 

4. Wenn das alles getan ist und das immer noch nicht besser wird, dann hat der Gläubige ein Gerät im Haus, das ihn blockiert. Einen Elektroroller, Haushaltsgeräte, die schwarz sind und ein dämonisches Aussehen haben. Diese Dinge blockieren den Glauben. Somit muss man den Herrn fragen, was aus dem Haushalt entfernt werden muss. Ich habe schon vieles entsorgt, ich nehme auf Werte dahingehend keine Rücksicht, sondern prüfe die Dinge. Ich habe meinen Tretroller entsorgt, das Grilleisen, die Heißluftfriteuse, Lichterketten, usw.

5. Der Glaube muss nicht groß sein. Es steht geschrieben, dass der Glaube wie ein Senfkorn ist und dieses Senfkorn ist das Kleinste unter den Samen und meiner Ansicht nach ist dieses Senfkorn auch der Gedanke, den der Gläubige hat. Er denkt, dass die großen Gedanken die Großen auch wären und die kleinen Gedanken weniger Bedeutung hätten. Das ist eine falsche Vorstellung. Es sind die kleinen Gedanken, die den Menschen voran bringen und nicht die großen "Vorhaben". Darauf ist zu achten. 

 

Lukas 17,6 Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Entwurzle dich und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

 

Markus 4,31 Es ist einem Senfkorn gleich, das, wenn es in die Erde gesät wird, das kleinste ist unter allen Samen auf Erden.

 

Hausputz / Hausreinigung

Hier ist mehr dazu:

heiligeschrift.webador.de/hausputz

und hier: 

bibelverse.info/hausreinigung

 

1. Thessalonicher 5,21 Prüft alles, das Gute behaltet!